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STÖRUNGEN DER SPRACHE / DES SPRECHENS IM KINDESALTER Drucken
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STÖRUNGEN DER SPRACHE / DES SPRECHENS IM KINDESALTER
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Dysgrammatismus

bedeutet die fehlerhafte Anwendung grammatikalischer Regeln in der Satzbildung und Wortbeugung.

 

  • expand-right unvollständigen Sätzen / Wörtern

  • expand-right Satzteile (z.B. Verben) werden ausgelassen

  • expand-right falsche bzw. fehlende Formen

  • expand-right falsche Verwendung von Artikeln, Fällen, Beugung

Beispiele: "Ich Katja bin."/ "Ball Straße rollt."/ "Mama heim gekommt."/ "...die Igels."

   


 

Stottern

Stottern ist eine Störung des Redeflusses, tritt häufig situationsgebunden auf und kann großen Schwankungen unterliegen. Art und Weise sowie die Häufigkeit der Stottersymptome müssen von den entwicklungsbedingten Redeunflüssigkeiten unterschieden werden, die bei ca. 75-80% aller Kinder im Alter von 3-5 Jahren während der Sprachentwicklung vorkommen können.

Diese Phase dauert in der Regel einige Monate bis 1 Jahr.
Beim Stottern kommt es zu einer stärkeren Unterbrechung des Sprechablaufs.

 

 

Diese äußert sich in:

 

 

  • expand-rightWiederholungen von Silben oder Lauten ("Mu-Mu-Mutti", Me-Me, Me Mutti")

 

  • expand-rightDehnungen ("Mmmmutti")

  • expand-rightBlockierungen ("------------Mutti")

 

 

Außerdem können Mitbewegungen der Gesichtsmuskulatur, Körperanspannungen, Atemstörungen und andere Begleiterscheinungen hinzukommen.
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass mehrere Einflüsse in bestimmter Weise zusammenwirken müssen, damit sich Stottern entwickelt.

Eine Bedingung stellt nach heutigem Wissensstand wahrscheinlich eine angeborene körperliche Bereitschaft dar, die dafür verantwortlich ist,

dass es bei der Koordinationsleistung beim Sprechen zu Störungen kommt.


Myofunktionelle Störung

Bei einer myofunktionellen Störung liegt ein fehlerhaftes Schluckmuster vor. Die Zunge presst / drückt vor oder zwischen die Front- und / oder Seitenzähne und der mittlere Zungenteil hebt sich nicht gegen den harten Gaumen.

 

In der Regel sind Mundatmung, schlaffe Lippen und eine geringe Spannung der gesamten Muskulatur im Gesichtsbereich zu beobachten.

 

Nicht selten gehen mit diesen Symptomen auch Artikulationsstörungen (interdentale Lautbildung) und Zahn- und Kieferfehlstellungen einher.


Kindliche Stimmstörungen (Heiserkeit, Schreiknötchen)

Ein von einer Stimmstörung betroffenes Kind ist in seiner verbalen Kommunikation beeinträchtigt. Nicht selten leidet das Kind unter sozialen Kontaktschwierigkeiten.

 

Die kindlichen Stimmauffälligkeiten werden immer in ihrem komplexen Ursachengefüge betrachtet. Neben stimmmissbräuchlichen Verhalten der Kinder spielen entwicklungsbedingte, psychische, familiäre und soziale Faktoren eine wesentliche Rolle für das Entstehen und die Aufrechterhaltung der Stimmstörung.

 

Vor diesem Hintergrund verlangt eine effektive Stimmtherapie bei Kindern ein Herangehen an das Störungsbild von unterschiedlichen Seiten im Sinne eines multimodalen Therapieansatzes.


Näseln

Es wird entweder mit einem nasalen Stimmklang gesprochen (durch den fehlenden Abschluss des Nasenraumes vom Mundraum);

hier handelt es sich um ein offenes Näseln - oder es fehlen die nasalen Anteile im Stimmklang (Nasenlaute wie das /n/, /m/ und /ng/); es handelt sich dann um ein geschlossenes Näseln.

 

„Gemischtes" Näseln liegt vor, wenn beide genannten Möglichkeiten kombiniert auftreten.

 

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